Die Nummer 1 in Bayern: Bayerischer Löwe

Unsere jugendlichen Ruderer haben 2013 ein so erfolgreiches Jahr hingelegt, wie das die Rudergesellschaft München und die SRM seit Jahrzehnten nicht mehr erlebt haben.Nach vielen Erfolgen bei den ersten Regatten des Jahres gewann das RGM-Team bei den Bayerischen Meisterschaften im Juli mit 14 Meistertiteln den begehrten "Bayerischen Löwen" als beste Vereinsmannschaft in Bayern! Das Besondere: Fast alle Meistertitel wurden von der Jugendmannschaft erkämpft. So kam der Wanderpokal "Bayerischer Löwe" nach rund 30 Jahren nun sogar zum zweiten Mal nach 2012 wieder zur RGM.

Und:

Zum dritten Mal nacheinander gewann unser Nachwuchs auch den Pokal für das Jugendteam Bayerns! 


 

 

 

Neuer Vorstand gewählt

Bei der Mitglederversammlung am 1. März 2013 wurde der Vorstand gewählt: Thomas Schröpfer wurde als Vorsitzender für die nächsten zwei Jahre bestätigt und Willi Bock als Schatzmeister. Neu ist Michael Couch als Verwaltungs-Vorstand.  Er folgt Frank Heidenhain nach, der einem Jüngeren Platz machen wollte.

 

 

 

Stefan Kontos gewinnt Gold im Nationaltrikot

 

Stefan Kontos (17) gehört zu den großen Nachwuchshoffnungen der RGM 72. Anfang des Jahres wurde unser Fördervereinsmitglied in das Süd-Team berufen. Dort rudern die besten Nachwuchstalente aus Bayern, Baden-Württemberg und Hessen.

Ende September fuhr er zum ersten Mal im Nationaltrikot: Beim Baltic Cup für die Jugend in Polen. Dort gewann er eine Goldmedaille mit seinen Mannschaftskameraden Franzl Paech (MRC),Bastian Faralisch und Max Fleige (beide Heidelberg) im Doppelvierer ohne
Steuermann (Normalstrecke 2.000m). Auf der 500-Meter-Strecke holten sie Silber.

 

Der Förderverein hat sein tolles Engagament unterstützt. Es ist schon lange mehr kein Ruderer der RGM im Nationaltrikot gefahren. Herzlichen Glückwunsch!

 

 

 

Unsere Gold-Mädchen in Berlin

 

Bayerns beste Schüler-Ruderer kommen gegenwärtig: aus dem Nachwuchs der Rudergesellschaft München und ihrer SRM!

 

Beim Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin gewann im September der Mädchen-Doppelvierer (alle aus dem Ignaz-Taschner Gymnasiums, ITG) eine Goldmedaille! Der Jungen-Vierer (auch aus dem ITG erkämpfte Bronze. Und Stefan Kontos startete erstmals im Nationaltrikot und holte Gold und Silber im Doppelvierer beim Baltic-Cup in Polen. Schon vor den Ferien wurden unsere Schüler aus dem ITG beim Landesentscheid die beste Ruderschule Bayerns.

 

Die beiden Trainer Thomas Hücherig und Christoph Hannich waren vor Freude ganz aus dem Häuschen: „Unsere Schülermannschaften waren so erfolgreich wie nie zuvor!“ Viele Siege in wenigen Tagen.

 

Die Goldmädchen verwiesen im Renn-Doppelvierer mit Steuerfrau (WK III) sämtliche gegnerischen Boote auf die Ränge und siegten zudem in einer Rekordzeit für die Berliner Strecke: Loreen Ahmed, Lena Depner, Enyo Azamati, Kristina Engelke und Lea Spierer (Steuerfrau). Sie erkämpften den ersten Sieg bei einem Bundesfinale in der Geschichte der Schülerruderriege München (die Jugendabteilung für die Rudergesellschaft München).

 

Im Gig-Doppelvierer mit Steuermann (WK II) der Jungen erreichten Andreas Pinzek, Stefan Kontos, Daniel Roth, Julian Niller und Franziska Eckert
(Steuerfrau) die Bronzemedaille.

 

Damit nicht genug: Stefan Kontos startete zum ersten Mal im Nationaltrikot und gewann auf der 2000-Meter-Strecke Gold beim Baltic-Cup. Mit Franzl Paech (Münchner Ruderclub), Bastian Faralisch und Max Fleige (beide Heidelberg) startete er im Doppelvierer ohne Steuermann. Auf der 500-Meter-Strecke holten sie Silber.Das große Rudertalent der Rudergesellschaft München gehört seit diesem Jahr auch zum „Südteam“, wo die besten Nachwuchsruderer aus Bayern, Baden-Württemberg und Hessen trainieren.

 

Und beim legendären Roseninsel-Achterrennen behielt der Junior-B-Achter der RGM (Engelke, Bruckmoser, Amelunxen, Sander, Newrzella, Roth, Gronau, Meister, Stm. Benetka) die Nase vorn und siegte im knappsten Rennen des Tages mit 0,36 Sekunden Vorsprung und holte den Pokal für den schnellsten Junior-Vereinsachter.

 

„Das war eine Wahnsinns-Woche für unsere jungen Sportler“, freut sich Thomas Schröpfer, der Sportvorsitzende der RGM 72 und deer Vorsitzende unserers Fördervereins: „So erfolgreich waren unsere Schul-Mannschaften noch nie. Echt spitzenmäßig! Die RGM und die Schülerruderriege sind auf dem richtigen Weg.“

 

 

Bayerischer Jugendpokal für die RGM 72

Bei den Bayerischen Ruder-Meisterschaften im Juli in München hat die RGM 72 den Jugendpokal gewonnen! "Das ist einmalig und bestätigt unsere neue Jugendarbeit", so der RGM-Sportvorsitzende Thomas Schröpfer. Die erfolgreichen Jugendtrainer Ennes Auerswald, Thomas Hüchering, Christoph Hannich und Franziska Grote waren ganz aus dem Häuschen. Die RGM hatte in ihrer 40-jährigen Geschichte noch nie den Jugendpokal gewonnen. Die Jugendlichen hatten an diesem Wochenende 14 Siege eingefahren. Das zeigt, dass die Aufbauarbeit richtig gewählt ist. Und es zeigt: Neben dem Schul- und Freizeitbereich gibt es auch viele Ruderer, die sich auf Regatten messen wollen.

 

 

Inga Rose macht an der Regatta ihr Freiwilliges Soziales Jahr

 

Inga Rose macht nach ihrem Abitur jetzt bei der RGM 72 ein Freiwilliges soziales Jahr. Dabei unterstützt sie auch die Trainer im Jugend- und Kinderbereich. Das freut uns ganz besonders, denn Inga Rose gehört zu den Gründungsmitgliedern unseres Fördervereins. Sie hat sehr viel zu tun, und alle wünschen sich sehnlichst, dass Inga sie unterstützen kann. Dabei arbeitet sie voller Elan und Freude. Aber auch ihr Tag hat nur 24 Stunden. 

 

Vielen Dank Inga!!! 

 

 

 

Wenn's um Geld geht - Münchner Stadtsparkasse

 

Die Stadtsparkasse München und ihr Vorsitzender Harald Strötgen haben in diesem Jahr den Förderverein mir zwei Spenden großzügig unterstützt. Damit haben wir den Kauf eines neuen Vierers und eines gebrauchten Einers für die Jugend in der RGM 72 möglich gemacht. 

Als die Stadtsparkasse im Juni Richtfest für eine neue Wohnanlage in Moosach feierte, da bekamen wir den zweiten Scheck überreicht, dieses mal über 1000 Euro. Der "Moosach-Vierer" der RGM war in Rennkleidung dabei, als unser Vorsitzender Thomas Schröpfer den Scheck von Harald Strötgen überreicht bekam.

 

 

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Auf  dem Foto: Der Moosach-Vierer und Harald Strötgen, der Thomas Schröpfer (rechts) den Scheck überreicht. Foto: Markus Schlaf

 

 

 

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Die große Geburtstagssause auf dem Olympiasee

 

Die dreifache Feier in München: RGM 72, Olympiapark und Olympische Spiele von 1972

 

 Es war das absolute Highlight des Jahres - und diese Aktion des Fördervereins war eine einmalige Werbung für den Rudersport und kam ausgezeichnet an: Der Ruderevent mit Prominenten und Münchnern auf dem Olympiasee.

 

„Toll, das ist einfach ein toller Sport“, schwärmte Bayerns Sport-Minister Ludwig Spaenle, als er aus dem Achter stieg. Sein rechter Arm war zwar schon vorher malträtiert – aber die Geburtstags-Ruder-Runde auf dem Münchner Olympiasee hat er sich nicht entgehen lassen. Genauso  wie das große Aufgebot an Prominenz, das bei unserem Geburtstagsabenteuer zu uns ins Boot kam. Nur „Schätzchen“ Uschi Glas hatte abgesagt: Sie drehte einen neuen Film.

 

Das war am 26. August: Auf den Tag genau 40 Jahre nach der Eröffnung der Olympischen Sommerspiele in München von 1972. Die Spiele, wo der vier Jahre lang unschlagbare „Bullenvierer“ vom Bodensee das einzige Rudergold für West-Deutschland gewann. „Bulle“ Johann Färber ist heute noch bei uns aktiv.

 

Für die Münchner Ruderer war das ein dreifaches Jubiläum: 40 Jahre Olympische Spiele in München, 40 Jahre Olympia-Regattaanlage München – und 40 Jahre „Rudergesellschaft München 1972“. Weil es für die Regattaanlage keine eigene Jubiläumsfeier gab, organisierte der „Förderverein für das Jugend- und Schulrudern“ einen Ruderevent im Olympiapark: Als Teil des großen Festes „40 Jahre Olympische Spiele in München“. Dort gab es rund 125 Aktionen – und die RGM-Ruderer gehörten zu den größten Attraktionen. Nach einer Promi-Runde zum Auftakt konnte jeder mal mitrudern.

 

Es war nicht ganz so einfach, wie Organisator Willi Bock das anfangs gehofft hatte: Die Kai-Mauer am Theatron (hinter dem Olympiaschwimmbad) ist zu hoch, dort konnten wir nicht anlegen. Doch dann baute uns die Werkstatt des Olympiaparks einen kleinen schwimmenden Steg. Etwas wackelig – aber es ging dann sehr gut. Thomas Schröpfer kniete den ganzen Tag auf dem Steg und half den Gästeruderern ins Boot. Das ging ihm ganz schön in die Knochen. Nach langen Vorbereitungen kamen am Ende viele Helfer aus der RGM und aus dem Förderverein, um die Boote zu transportieren und am Olympiasee den Event möglich zu machen.    

 

Wir gingen mit zwei von der Uni geliehenen Gig-Achtern aufs Wasser. Statt 2000 Meter wurde auf dem beschaulichen See des Olympiaparks auf einer Distanz von knapp 300 Metern gerudert. Als Schauobjekte hatten wir den neuen Doppelzweier „Waldi“ und als Riemenvierer die „Johanna“ mit. Dazu waren vier Ergos aufgebaut, die den ganzen Tag nicht still standen. Die Abendzeitung hatte uns einen knallroten (stabilen) Pavillon aufgebaut: Als Umkleide für die Promis.

 

Wir hatten staatstragende Gäste, die zum Start in die Boote gingen: Bayerns Sport- und Schulminister Ludwig Spaenle, Landtagsvizepräsident Franz Maget, die rudernde Landtagsabgeordnete Diana Stachowitz, die Stadtrats-Fraktionschefs Alexander Reissl und Josef Schmid, der städtische Sportchef Rainer Schweppe und der agile neue Münchner Sportamtsleiter Thomas Urban. Sie hatten sichere Verstärkung an Bord: „Bulle“ Johann Färber, Goldmedaillengewinner von 1972, Edith Eckbauer und Thea Straube (die RGM-Frauen gewannen olympisches Ruderbronze im Zweier ohne in Montreal 1976) und BRV-Präsident Thomas Stamm.

Die Bootsbesatzungen.

Foto oben: Steuermann Thomas Schröpfer, auf Schlag "Bulle" Johann Färber, BRV-Präüsident Thomas Stamm, Ludwig Spaenle, Franz Maget, Josef Schmid, Alexander Reissl, Thea Straube, Edith Eckbauer.

Im blauen Boot unten: Steuermann Martin Newrzella, Astrid Freyeisen, Caro Schweimer, Rainer Schweppe, Thomas Urban, Manfred Newrzella, Ennes Auersbach, Boris Mirkovic.

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Natürlich ging es in den Gesprächen „am Rande“ mit den Politikern auch um die noch ungewisse Zukunft der Regattaanlage.

 

Wir Ruderer waren der Auftakt des großen Festes im Olympiapark. Die Böllerschützen hatten sich malerisch am Ufer aufgereiht und gaben den „Startschuss“ für das Prominenten-Rudern. Anschließend durfte jeder Interessierte einmal an Bord. Mehr als 100 Gäste stiegen danach in die beiden Gig-Achter. Es waren immer vier „Profis“ als Besatzung im Boot. Selbst starker Wind, der die Steuerleute forderte, und ein kurzer, aber kräftiger Sommerregen am Nachmittag hielt keinen Gast ab. Es war ein voller Erfolg. „Das ist das Schönste des ganzen Tages“, schwärmten viele, als sie aus den Booten kletterten.

 

Rund 100.000 Gäste kamen an diesem Tag zum wahrhaft olympischen Geburtstagsfest in den Park. „Das war eine tolle Werbung fürs Rudern. So ein großes Publikum hätten wir an der Regattastrecke nie erreicht“, resümierten die Organisatoren Willi Bock und Thomas Schröpfer.